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Bundesratspräsident Volker Bouffier würdigt Nachwuchsjournalisten, die kein Blatt vor den Mund nehmen

Berlin, 19. Juni 2015. Zahlreiche Medienvertreter und Bundesratspräsident Volker Bouffier, Schirmherr des Wettbewerbs, haben bei der Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder die besten Schülerzeitungen Deutschlands im Bundesrat geehrt. In diesem Jahr zählen 32 Redaktionen aus 14 Bundesländern zu den Gewinnern.
Foto Tim Lüddemann/Jugendpresse

18 Zeitungen erhielten in dieser Wettbewerbsrunde Auszeichnungen in sechs Schulkategorien (Gymnasium, Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und berufliche Schulen). Sonderpreise gingen an zehn Redaktionen, die sich in Ihren Ausgaben herausragend mit themenspezifischen Beiträgen oder bestimmten journalistischen Stilformen auseinandersetzten. Zudem wurden sechs Förderpreise an Schulen mit besonderem Entwicklungspotenzial übergeben.

Die Gewinnerzeitungen stechen insbesondere durch ihre sehr gute inhaltliche „Schüler- und Schulbezogenheit“, aber auch Behandlung von „jugendrelevanten Themen im außerschulischen Bereich“ hervor. „Sie zeigen die unterschiedlichen Aspekte des Schullebens auf oder nähern sich aus verschiedenen Blickwinkeln einem Thema, betrachten, analysieren und kommentieren es von allen Seiten“, erklärt Martin Winter, geschäftsführender Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland.

Neben der Reise zur dreitägigen Preisveranstaltung nach Berlin, erhielten alle Gewinner zusätzlich Geldpreise in Höhe von 250 bis 1000 Euro.

Journalisten und Journalistinnen wie Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung, Ines Pohl, Chefredakteurin bei der taz und Carsten Erdmann, Chefredakteur der Berliner Morgenpost, honorierten in Ihren Laudationes bei der Preisverleihung in Berlin die beeindruckende Arbeit der jungen Medienmachenden.

Eindrücke der Preisverleihung erhälst du hier.

Einen Live-Stream der Preisverleihung kannst du dir hier anschauen.


Jugendpresse Deutschland unterstützt vielfältige Schülerzeitungslandschaft

Was gehört zu einer vielfältigen journalistischen Berichterstattung? Wie kann Vielfalt in und durch eine Schülerzeitung praktisch gestaltet werden? Und warum ist das überhaupt wichtig? Diesen Fragen ging die Diskussion "Vielfalt im Journalismus“ beim Schülerzeitungskongress der Jugendpresse Deutschland am 18. Juni 2015 in der Friedrich-Ebert-Stiftung auf den Grund.
Foto Rapeepat Boonmongkolwat/Jugendpresse

Die besten Schülerzeitungen Deutschlands diskutierten mit Michael Götting, Autor, Journalist und Mitglied von Neue Deutsche Medienmacher; Laura Eigenmann, Redakteurin am Zentrum Gender Studies Universität Basel; Rebecca Maskos, Psychologin und Journalistin, seit langem aktiv in der Behindertenbewegung; und Sophia Hofer, Bundesvorstand Jugendpresse Deutschland, über ihre Erfahrungen in diesem Themengebiet.

Auch Schulen und Schülerzeitungen kommen am Thema ‚Vielfalt‘ nicht vorbei. Ein vielfältiges Berichten stellt die Schülerzeitungen häufig vor Herausforderungen – z.B. wenn es um die Zusammensetzung von Redaktionen geht oder die Frage, wie Schülerzeitungen dem unterschiedlichen Alter und den unterschiedlichen Fähigkeiten ihrer Leserschaft gerecht werden können. „Wir möchten die vielfältige Schülerzeitungslandschaft unterstützen und fördern“, erklärt Sophia Hofer, Bundesvorstand Jugendpresse Deutschland. „Da beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder verschiedene Schulkategorien- von der Grundschule über die Förderschule bis hin zur beruflichen Schule - geehrt werden, leistet der Wettbewerb selbst einen guten Beitrag zur Förderung aller Schülerzeitungsredaktionen in Deutschland und nicht nur speziell einer bestimmten Schulform. Auch das verstärkt die Perspektivenvielfalt in Schülerzeitungen.“ Um diese Vielfalt und damit verbundene Meinungs- und Deutungshoheit auch an Schulen zu unterstützen, muss genau dort etwas getan werden: Gleichstellungsbeauftragte an den Schulen, Religionsunterricht für alle, das Vorgehen gegen rechtsextreme oder rassistische Vorfälle an Schulen und die Förderung von Schülern beim Lernen mit Behinderung sind dafür Voraussetzungen.

Die Diskussion ist zentraler Programmpunkt des Schülerzeitungskongresses, der im Rahmen der Preisveranstaltung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder in der Friedrich-Ebert-Stiftung stattfindet.


Eindrücke vom Schülerzeitungskongress findest du hier.


Das Programm der Preisveranstaltung in Berlin steht fest

Ende der Wochen ist es soweit: Über 200 Schülerzeitungsredakteure werden in Berlin ankommen, um an der Preisveranstaltung des Schülerzeitunsgwettbewerbs der Länder teilzunehmen.

Vom gemütlichen Empfang im Brauhaus Südstern, über eine spannende Diskussion mit Medienvertretern und erlebnisreichen Worksshops beim Schülerzeitungskongress bis hin zur feierlichen Preisverleihung im Bundesrat, erwartet die besten Blattmacher Deutschlands 2015 ein unvergessliches Programm in der Bundeshauptstadt.


Mehr Infos zum detaillierten Programm und den Gewinnerzeitungen erhaltet ihr in unserer Tagungsschrift.


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Aktuelle Termine

„Lügenpresse halt die Fresse“? – Wie steht es um die Medienfreiheit in Deutschland? von Hessen

03.07.2015, Frankfurt am Main

Mit diesem Titel lädt Sevil Savas, die Medienfreiheitsbotschaftlerin der European Youth Press, dich ein, das Thema Medienfreiheit in Deutschland zu diskutieren.

Mobile Reporting Workshop von Mecklenburg-Vorpommern

21.08.2015 - 23.08.2015, Greifswald

Finde heraus, wie du von unterwegs multimedial arbeiten kannst und welche Apps am hilfreichsten für junge Medienmacher sind.

Journalistisches Schreiben: HeldInnen - Das Portrait von Junge Presse Niedersachsen

10.07.2015 - 12.07.2015, Hannover

Wir sind alle neugierig auf Menschen. Deshalb verzichtet auch kein Medium auf das Porträt als journalistische Stilform. Es rückt den Menschen ins Zentrum, bedient unsere Neugier und sorgt ganz nebenbei für Auflockerung im Textedschungel.

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  • Wir sind das Netzwerk medienbegeisterter junger Menschen in Deutschland
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  • Wir hinterfragen und bewegen Gesellschaft