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Interview mit Hans-Ulrich Jörges: "Schülerzeitungen sind nicht völlig frei"

Seit einigen Jahren ist Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Cheferedaktion des STERN, Laudator beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Er kennt die Probleme junger Journalisten, wie er im Interview mit uns verrät:

 

Das Interview bei YouTube


"Schülerzeitungen haben es schwerer als professionelle Zeitungen. Die jungen Redakteure sind in der Schule einem Machtsystem ausgeliefert, das von der Schulleitung über die Lehrer nach unten führt. Das heißt, sie müssen Sanktionen befürchten, wenn sie mit schwierigen Themen umgehen. Junge Journalisten müssen mit Eingriffen der Lehrerschaft rechnen und damit, dass ihnen bestimmte Themen aus der Schülerzeitung genommen werden - sie sind nicht völlig frei."


Bundesratspräsident Stephan Weil zeichnet Nachwuchsjournalisten aus: "Die Pressefreiheit gilt auch für Schülerzeitungen"

Bundesratspräsident Stephan Weil und zahlreiche Medienvertreter haben am 30. Juni 2014 die besten Schülerzeitungen Deutschlands beim Schülerzeitungwettbewerb der Länder ausgezeichnet. Bei der feierlichen Preisverleihung im Bundesrat betonte Weil: "Die Pressefreiheit gilt auch für Schülerzeitungen." Lehrer und Schulleiter müssten kontroverse Meinungen aushalten können und dürften Nachwuchsredakteure nicht unter Druck setzen oder Zensur ausüben.

Bei der Preisverleihung in Berlin, an der mehr als 150 Schülerzeitungsredakteure und 50 betreuende Lehrer teilnahmen, lobten auch namhafte Journalisten wie Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des STERN), Brigitte Fehrle (Chefredakteurin der Berliner Zeitung) und Stephan-Andreas Casdorff (Chefredakteur des Tagesspiegel) die Arbeit der jungen Medienmacher in ihren Laudationes.

Eine Auswahl von Fotos zur Preisverleihung im Bundesrat gibt es unter www.schuelerzeitung.de/pressebilder.

Außerdem berichtet Stephan Weil als Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und amtierender Bundesratspräsident von seiner Zeit bei der Schülerzeitung "Libellus" im Interview.

Die Pressemitteilung zur Preisverleihung ist hier zu finden.


Tagungsschrift des Schülerzeitungswettbewerbs ist online

Bald ist es soweit: Bundesratspräsident Stephan Weil zeichnet Deutschlands beste Schülerzeitungen am Montag, 30. Juni, bei einer feierlichen Preisverleihung im Bundesrat aus. Namhafte Journalisten wie Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des STERN), Brigitte Fehrle (Chefredakteurin der Berliner Zeitung) und Stephan-Andreas Casdorff (Chefredakteur Tagesspiegel) halten Laudationes.

Im Anschluss findet am Dienstag, 1. Juli, ein großer Schülerzeitungskongress statt, bei dem sich die Gewinner in zahlreichen Workshops fortbilden und vernetzen können. Zudem diskutieren Hans-Ulrich Jörges (Mitglied der Chefredaktion des STERN), Dr. Kai Behrens (Pressesprecher AOK-Bundesverband) und Luisa Meyer (junge Journalistin) zum Thema "Zwischen Feingefühl und realistischer Berichterstattung: schwierige Themen im Journalismus".

Das gesamte Programm ist online. Die Tagungsschrift ist hier zu finden.


Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs im Bundesrat

Sie heißen Volltreffer, Knuutsch oder Notenfrei - und haben alle eines gemeinsam: Sie gehören zu den besten Schülerzeitungen Deutschlands 2014. Aus insgesamt 1900 Einsendungen hat die Jury des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder die besten 18 Zeitungen in sechs Schulkategorien (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule, Berufsschule) ausgewählt. Zudem wurden elf Sonderpreise für themenspezifische Beiträge und bestimmte journalistische Stilformen sowie sechs Förderpreise für Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial vergeben.


All diese Schülerzeitungen würdigen wir bei einer feierlichen Preisverleihung: Am Montag, 30. Juni, werden die jungen Redakteure im Bundesrat in Berlin ausgezeichnet. Am Dienstag, 1. Juli, findet dann der große Schülerzeitungs-Kongress statt. Eine Kurzübersicht des Programms steht hier.


Das sind die besten Schülerzeitungen Deutschlands 2014

Die Gewinner des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder stehen fest: Eine Fachjury aus Journalisten, Schülern, Vertretern der Länder sowie der Sonderpreisstifter hat am 7. Februar in München die besten Schülerzeitungen Deutschlands gekürt.

Wer gewonnen hat, steht hier


Schülerzeitungswettbewerb: Gewinner werden am 7. Februar in München bekannt gegeben

Eine hochkarätige Jury wählt bei der Jurysitzung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder am 6. und 7. Februar in München die besten Schülerzeitungen Deutschlands aus bundesweit rund 1800 Einsendungen aus.

Insgesamt werden Schülerzeitungen in sechs Schulformen prämiert. Für Schülerzeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial gibt es zudem bis zu sechs Förderpreise. Acht Sonderpreise für themenspezifische Beiträge und bestimmte journalistische Stilformen junger Autoren werden von unseren Partnern ausgelobt. Die Gewinner werden am Freitag, 7. Februar, um 14 Uhr in München bekannt gegeben. Seid gespannt!


Bewerbungsphase für Sonderpreise bis 22. Januar verlängert!

Noch bis zum 22. Januar können sich Schülerzeitungen um acht Sonderpreise bewerben. Gesucht werden Beiträge zu Themen wie Gesundheit, Sicherheit, Mobbing, Europa und vielem mehr. Auch das beste Interview und die beste crossmediale Zeitung erhalten eine Auszeichnung.

Bewirb dich jetzt - und schicke drei Ausgaben eurer Zeitung an das Bundesbüro der Jugendpresse Deutschland. Weitere Informationen zu allen Preisen findest du hier.


Die Besten 2013: Tagungsschrift des Schülerzeitungswettbewerbs online

Im Plenarsaal des Bundesrats wurden die besten Schülerzeitungsmacher Deutschlands ausgezeichnet. Bildquelle: Dennis Stachel.

Am 06. Juni wurden im Bundesrat die besten Schülerzeitungen Deutschlands ausgezeichnet. In der Tagungsschrift werden die Preisträger vorgestellt. Außerdem: Großworte der Unterstützer und Förderer des Wettbewerbs, ein Rückblick auf zehn Jahre Schülerzeitungswettbewerb sowie eine Übersicht über das diesjährige Programm. 

Ein gedrucktes Exemplar der Tagungsschrift kann per Mail an das Büro der Jugendpresse Deutschland angefordert werden.


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