on JUST
Werkstattmedium für junge Medienmacher

Medienwerkstatt - Die Rubrik mit Lerneffekt

Klar kennt jeder von euch die gängigen journalistischen Stilformen. Und klar, wisst ihr viel übers Blattmachen, die Finanzierung und die unterschiedlichen Medienformate. Aber wenn’s um die Feinheiten oder die Umsetzung im Alltag geht, kommt dann doch mal die eine oder andere Nachfrage. Worin bestand nochmal der Unterschied zwischen einer Reportage und einem Feature? Wie akquiriere ich Werbeanzeigen erfolgreich? Wie führe ich ein Radio-Interview? Oder was heißt eigentlich Impressumspflicht? Antworten auf diese und viele andere Fragen rund ums Medienmachen von Print über online bis zum Radio sowie viele rechtliche Fallstricke beantworten euch junge Autoren, die auf Augenhöhe und mit ihren Worten erklären, was es Wissenswertes zum Thema gibt. Also reinschauen und Wissen erweitern!


Zeitmanagement bei der Schülerzeitung

Auf den ersten Blick scheint Journalist ein wahrer Traumjob zu sein. Man interviewt spannende Leute und schreibt darüber. Vielleicht bist du genau deswegen auch zur Schülerzeitung gegangen. Aber schnell wird klar: Da steckt eine ganze Menge Arbeit dahinter.

Du musst erst mal recherchieren, an gute Interviewpartner herankommen und das Ganze in einem verständlichen Text wiedergeben. Damit daraus ein guter Artikel wird, braucht es Zeit, einen roten Faden, eine abwechslungsreiche Schreibe und zum Schluss eine Person, die das Ganze auf Verständlichkeit prüft sowie Rechtschreib- und Grammatikfehler ausmerzt.

>>Mehr lesen


Umfragen, Statistiken und ihre Interpretation

Statistiken begegnen uns im Alltag in ganz unterschiedlichen Situationen. Wir lesen von den aktuellen Arbeitslosenzahlen in der Zeitung. Beim Fußball geht’s um die Trefferquote des Lieblingsspielers, die Aufstiegschancen eines Vereins, die Ballkontakte oder das Eckenverhältnis. In der Wirtschaft versuchen Unter­nehmen durch Marktforschung herauszufinden, wie sie ihre Produkte noch besser verkaufen können, und in der Politik werden vor Wahlen häufig Meinungsumfragen in der Bevölkerung durchgeführt. Das Ziel ist immer das Gleiche: Daten und Zahlen zu sammeln. Diese werden meistens in Diagrammen veranschaulicht.

>>Mehr Lesen


Schwierige Themen im Journalismus

Stell dir vor, du liest einen Artikel im Internet über einen Menschen, der eine Beeinträchtigung hat. Du findest den Artikel komisch und irgendwie falsch, denn die Person wird als jemand Bemitleidenswertes dargestellt und kommt selbst nicht zu Wort.

>>Mehr lesen


Musikkritik

Musik ist überall. Wir hören sie im Radio, über das Smartphone, über Streaming-Dienste im Internet oder im Club beim Feiern. Auch wenn heutzutage immer weniger Leute Schallplatten und CDs kaufen, ist das Interesse an Musik ungebrochen. Deswegen gibt es auch immer noch Musikkritiker. Sie suchen nach neuer Musik und bewerten diese. Das kann das Album einer Newcomer-Band sein, aber auch ein neues Lied von einem schon bekannten Künstler.

Es gibt verschiedene Arten von Musikkritik. Man kann einen einzelnen Song, ein ganzes Album, einen Sampler (also eine CD mit Liedern von verschiedenen Künstlern), ein Konzert oder einen Künstler allgemein bewerten. Wie die Textform „Kritik“ schon sagt, darf der Autor die Musik auch kritisieren, also seine Meinung dazu äußern. Eine Musikkritik ist immer subjektiv.

Besonders Schüler beschäftigen sich mit neuester Musik. Sie laden sie herunter oder streamen sie. Deshalb ist die Musikkritik eine gute Rubrik für deine Schülerzeitung. Du kannst am besten abschätzen, welche Musik an deiner Schule angesagt ist.

>>Mehr lesen


Illustration

Illustrationen verschönern nicht nur Kinderbücher. Sie überraschen auch neben journalistischen Texten und auf Zeitschriftencovern. Zeichnungen und Cartoons bieten eine gute Abwechslung, um nicht nur Fotos in deiner Schülerzeitung zu haben.

Illustrationen eignen sich besonders bei Themen, die fotografisch nur schwer abzubilden sind. Manchmal lässt sich der Sachverhalt durch eine Karikatur auch überspitzt und lustig darstellen. Eine gut gemachte Illustration sollte unterhaltsam sein, den Betrachter aber auch zum Nachdenken anregen. Meistens ergänzen sich Zeichnung und Text.

Eine Illustration kann aber auch für sich stehen. Große Titel beauftragen dafür extra professionelle Illustratoren. Aber wenn du etwas Talent mitbringst, kannst du deine Texte auch selbst illustrieren.

>>Mehr lesen


Fotoreportage

Neben den klassischen journalistischen Textformaten bietet eine Fotoreportage oder Fotostory dem Journalisten völlig neue Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Textteile können illustriert oder eine reale Begebenheit komplett in Bildern dargestellt werden. Ob politische Veranstaltung, Premiere eines Theaterstückes, eine Reise oder das Schulfest - nahezu jedes Ereignis bietet die Möglichkeit eine Fotoreportage zu erstellen. Besonders wichtig ist die eigene Kreativität: Die einzelnen Fotos sollen dem Leser eine zeitlich zusammenhängende Geschichte erzählen, er soll sich wie mitten im Geschehen fühlen.

Praktiker vergleichen die Fotoreportage mit einem Film: Der Blick schweift über die Fotos und der Betrachter bekommt einen Eindruck von dem Ort, den Menschen, der Atmosphäre.

Die größte Herausforderung liegt darin, die ausgewählten Bilder so geschickt in eine Bildreihe zu bringen, dass sie das tatsächliche Ereignis nicht verfälschen. Denn jedes Foto dokumentiert immer nur den Sekundenbruchteil eines oft mehrstündigen Ereignisses. Es kann passieren, dass die Fotos nicht immer die absolute Wahrheit zeigen. Trotzdem ist der Fotograf zur Authentizität verpflichtet und versucht, so nah wie möglich entlang der „realen“ Geschichte der jeweiligen Veranstaltung zu erzählen.

Kritisches Hinterfragen des roten Fadens und der Aussage der eigenen Story ist deshalb unerlässlich. Nur so bekommt der Betrachter einen möglichst authen­tischen Eindruck.

>> Mehr lesen


Internetrecherche

Neun von zehn Journalisten setzen Google, Bing und Co. für ihre Recherche ein. Zu dem Ergebnis kommt eine Umfrage von „news aktuell“. Das Internet ist praktisch: Es liefert auf einen Klick unzählige Vorschläge. Aber: Darunter sind nicht nur mehr als du wahrscheinlich brauchst, sondern auch viele, von denen du lieber die Finger lassen solltest, wenn du glaubwürdig berichten willst. Die Aufgabe des Journalisten besteht zunächst darin, aus dieser Informationsflut das Wichtigste herauszufiltern. Doch woran erkennst du authentische und seriöse Quellen? Wie vermeidest du, auf Falschinformationen hereinzufallen? Wir geben Tipps für deine Medienkompetenz in Sachen Internetrecherche und wie du dich bei der Recherche im Netz nicht verhedderst.

>> Mehr lesen


Immer wenn es komplex wird - Ein Fall für die Infografik

Wir sind einem gewaltigen Informationsfluss ausgesetzt: Täglich strömen massenweise Zahlen und Daten auf uns ein. „Overnewsed but underinformed“ – zugeschüttet mit Nachrichten, dennoch unterinformiert – lautet der Satz der Stunde. Infografiken helfen, Informationen zu verstehen und zu interpretieren.

Die Weißwurst ist minimal größer als die Currywurst: Das bedeutet, dass im Süden der Republik mehr Wahlberechtigte von ihrem Recht Gebrauch machen als in der Hauptstadt. Was auf den ersten Blick wie eine Auslage in der Metzgerei aussieht, ist eine Infografik: Verschieden große Stücke regionaler Wurstsorten visualisieren, wie unterschiedlich die Wahlbeteiligung in den jeweiligen Bundesländern ist.

Die „Wahlkantine“ ist ein Projekt von Anna Lena Schiller, Lisa Rienermann, Sylke Gruhnwald und ZEIT Online. Fakten zur Wahl bringen sie mit typisch deutschem Essen auf den Teller. Ein Käsebrot zeigt zum Beispiel die historische Entwicklung der Zahl der Nichtwähler. In einer anderen Info­grafik zeigen Toastbrot, Knäckebrot und Baguette, wie es weltweit um die Wahlbetei­ligung bestellt ist.

>> Mehr lesen


Public Relations - Meister der Flaschenpost

Den Knax-Comic mit Didi und Dod, wie haben wir ihn geliebt! Roter Schopf, blonde Haare, zwei rosa Schleifen und wir waren selig. Auf dem Heimweg vom Weltspartag hielten wir das Heft in den Händen, wie unsere größte Trophäe - dass wir allerdings unser gesamtes Bargeld los waren, spielte da keine Rolle mehr.

Wie ernüchternd es auch klingen mag angesichts einer Kindheitserninnerung ganzer Generationen: Das Knax-Heft ist eine Kundenzeitschrift der Sparkasse und damit Öffentlichkeitsarbeit vom Feinsten. Denn soviel ist klar: Public Relations (PR) und ihr Synonym Öffentlichkeitsarbeit beschränken sich nicht auf Pressemitteilungen und Newsletter. Sie würden untergehen, täten sie es. Kunden- und Mitarbeiterzeitungen sind eine von vielen Bestandteilen moderner PR und Ausdruck eines menschlichen Bedürfnisses, das in jedem von uns steckt.

>> Mehr lesen


Magazingeschichte - Heikler Spagat

Oft bekommt man erklärt, wie man Reportagen schreibt. Doch tatsächlich gibt es die klassische Reportage nur noch selten. Viel öfter liest man dagegen lange, komplexe Geschichten, die mehrere Protagonisten haben und an verschiedenen Orten spielen. Deshalb haben wir uns in dieser Medienwerkstatt für die Magazingeschichte entschieden. Die Zusammenhänge zu zeigen, zwischen den Protagonisten und der großen komplexen Geschichte – genau darum geht es meistens bei Magazingeschichten. Anhand des Liedes „Balu“ und dem Bild von New York City und Wanne-Eickel wollte ich diesen Zusammenhang darstellen. Ich bin mir sicher: Die Magazingeschichte hat eine Zukunft. Denn Dinge erklären und komplizierte Zusammenhänge darstellen, das sollte ein Herzensanliegen eines jeden Journalisten sein.

Mehr lesen


Wie Schülerzeitungen Facebook richtig nutzen
Gefällt mir

Facebook gehört zu den beliebtesten Onlineanwendungen bei Jugendlichen. Hier werden Beiträge, Fotos und Videos gepostet, geliked, kommentiert und geteilt. Dementsprechend hoch sind auch die Nutzungszeiten des sozialen Netzwerks durch seine jungen Nutzer. Folglich kann Facebook wunderbar dazu dienen, Inhalte an junge Menschen zu bringen. Wie macht man dies aber als Schülerzeitung richtig?

>> Mehr lesen


Die Titelseite: Visitenkarte jeder Zeitung

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – so ist das auch bei der Titelseite einer Zeitung oder Zeitschrift. Es sind die Bilder und Schlagzeilen auf dem Titel, die dem Medium ihr Gesicht verleihen. Oft entscheiden wir mit einem Blick, ob wir eine Zeitung bzw. Zeitschrift kaufen oder nicht. Aber wie gelingt ein ansprechender Titel – auch mit einfachen Mitteln?

>> mehr lesen


Das Smartphone
Cleverer Helfer im Redaktionsalltag

Viele Jugendliche besitzen mittlerweile ein Smartphone und können sich ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Schnell im Unterricht Vokabeln nachschauen oder mit Freunden unbegrenzt Nachrichten schreiben – das ist bereits Alltag. Doch wie können Schülerzeitungsredakteure diesen technischen Fortschritt für sich nutzen, um eine moderne Schülerzeitung zu gestalten?

>> mehr lesen


Medienwettbewerbe: Gewinnen mit Plan!

Ruhm, Reichtum und ein gestärktes Selbstbewusstsein versprechen sich Journalisten von Medienwettbewerben. Doch nicht jeder Preis bringt den erhofften Schwung in die Karriere. Welche Auszeichnungen lohnen sich? Und was müssen Medienmacher bei einer Bewerbung beachten?

>> mehr lesen


Hintergrundinformationen zu einem journalistischen Fachbegriff.
Jedem Text seinen Küchenzuruf

„Jeder Text, der den Anspruch erhebt, journalistisch zu sein, braucht einen Küchenzuruf“, forderte einst Henri Nannen und schickte ein Beispiel hinterher, das heutzutage sofort feministischen Protest auf sich ziehen würde. Zugegeben: Der Küchenzuruf bedient sich einem sehr antiquierten Rollenverständnis von Mann und Frau. An seiner Aktualität hat er dennoch nichts eingebüßt.

>> mehr lesen


Die digitale Schülerzeitung: „Online statt Print“

Ben ist enttäuscht, seit Monaten ist keine Schülerzeitung mehr erschienen. Niemand kann die liebevoll erstellten Beiträge der motivierten Redaktion lesen. Der Grund dafür ist banal: Ben und seinen Mitstreitern fehlt das Geld für den Druck. Sie stellen sich daher die Frage, ob sie ihre Schülerzeitung überhaupt noch drucken – oder nicht gleich über die digitalen Medien­kanäle verlegen. Aber welche Chancen bieten sich für Schülerzeitungen im Netz?

>> mehr lesen


Die crossmediale Schülerzeitung: Tor zur neuen Medienwelt

Das Internet verändert den Journalismus: Alles wird schneller – aber auch oberflächlicher. Seit Jahren gibt es Ansätze des crossmedialen Journalismus. Doch eignet sich diese Form auch für Schülerzeitungsredaktionen? Was verbirgt sich hinter dem Begriff „crossmedial“ und welche Chancen bietet er?

>> mehr lesen


Informationen und Tipps zur Durchführung eines Interviews.
Bitte recht neugierig

Interviews sind „Frage-Antwort-Spiele, die zwischen Journalisten und Auskunftspersonen ablaufen“. So fasste Walther von La Roche in „Einführung in den praktischen Journalismus“ das Interview in einem Satz zusammen. Doch ein Interview zu führen bedeutet mehr, als Fragen zu stellen.

>> mehr lesen


Schreibtipps zu Überschrift und Vorspann: Die perfekte Verführung!

Der Einstieg entscheidet über Leben und Tod. Ist er gelungen, dann packt er den Leser, zerrt ihn, reißt ihn mit. Und sorgt dafür, dass der Artikel zu seiner Bestimmung findet: nämlich gelesen wird. Ein schlechter Einstieg hingegen bedeutet das Ende! Der Leser verliert das Interesse und die Lust am Lesen, noch bevor er eine einzige Zeile gelesen hat. Doch wie schmiedet man die perfekte Überschrift, die Schlagzeile, die jedem ins Auge springt? Und wie sollte ein guter Vorspann aufgebaut sein?

>> mehr lesen

Unterstütze die Jugendpresse

mit Deinem Online-Einkauf
ohne Extrakosten

TELEX – Dein Newsletter


SZ-Handbuch

Das Schülerzeitungs-Handbuch - jetzt auch im Buchhandel



Baden - Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein - Westfalen Rheinland - Pfalz Saarland Sachsen Sachsen - Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen

REGIONAL

Karte von Deutschland

Was ist Jugendpresse?

  • Wir sind das Netzwerk medienbegeisterter junger Menschen in Deutschland
  • Wir vermitteln journalistisches Handwerk und machen Medien mit Leidenschaft
  • Wir sind eine unabhängige Plattform für Engagement, Austausch und Selbstverwirklichung junger Medienmacher
  • Wir fördern Medienkompetenz und leben demokratische Kultur
  • Wir hinterfragen und bewegen Gesellschaft