Schülerzeitungskongress
Vernetzung, Austausch und Workshops

Austausch unter jungen Journalistinnen und Journalisten, Kontakt mit Medienprofis

Neben der Ehrung der besten Schülerzeitungen Deutschlands im Bundesrat ist der Austausch mit Profis und zentraler Teil des Gewinns beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2016. Der Schülerzeitungskongress dient der Vermittlung von weiteren Kompetenzen an die Jungredakteure und -redakteurinnen im Medienbereich.

 Neben zahlreichen Medienworkshops steht die Fishbowl-Diskussion zu Beginn des Tages im Mittelpunkt des Kongresses. In diesem Jahr werden die Schülerzeitungsmacher und -machrinnen zusammen mit Anja Reschke, NDR, Leiterin der Abteilung Innenpolitik, Moderatorin von Panorama, Christian Demuth, Bürger.Courage e.V., und Rico Grimm, u. a. Krautreporter und Capital, über das aktuelle Thema „Journalismus in der Flüchtlingsdebatte – zwischen Meinungsbildung und Meinungsmache“ diskutieren.

Medien sollen die Menschen mit Informationen versorgen und sie zur Bildung einer Meinung befähigen. Kritik an Medieninstitutionen sowie Journalisten und Journalistinnen steht momentan allerdings hoch im Kurs: Einige Bürgerinnen und Bürger sind der Ansicht, dass Medien Meinungen machen.

Sie bezichtigen die Medien  der Lüge und zweifeln ihre Unabhängigkeit von Politik und Wirtschaft an. Es ist nicht immer leicht, die Grenzen zwischen Meinungsbildung und Meinungsmache zu erkennen und einzuhalten. Gerade in der aktuellen Debatte um Geflüchtete, die im letzten Jahr Zuflucht in Deutschland suchten, protestierten im letzten Jahr viele Menschen gegen "die Medien". Häufig stand im Zentrum der Vorwurf, Medien würden nur das berichten, was durch die Regierung vorgegeben sei. Dieses politisch wie gesellschaftlich brisante Thema stellt Medienmachende in ihrer Berichterstattung vor grundlegende journalistische Fragen und Herausforderungen.

„Die Hauptaufgabe für Journalisten wird es sein, ihre Arbeit transparent zu machen, glaubwürdig, authentisch zu sein. Und  auch immer wieder klar zu machen: Kritik ist nicht das gleiche wie Zensur und Meinungsfreiheit bedeutet auch nicht, dass es eine Verpflichtung gibt, jede Meinung zu veröffentlichen, sondern dass der Staat unterschiedliche Meinungen zulässt und nicht verfolgt,“ erklärt Anja Reschke, Kuratoriumsmitglied der Jugendpresse dazu.


Foto: Erik-Holm Langhof
Foto: Sarah Lewonig
Foto: Mathias Birsens
Foto: Mathias Birsens
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Alle Fotos findet ihr auf flickr.


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