Schülerzeitungskongress
Vernetzung, Austausch und Workshops

Workshops und eine spannende Diskussion beim Schülerzeitungskongress

Nach der feierlichen Preisverleihung im Bundesrat findet am Tag danach der Schülerzeitungskongress statt.  Nach dem Frühstück fahren alle Teilnehmer zur Friedrich-Ebert-Stiftung. Dort findet nach der offiziellen Eröffnung eine Diskussion zum Thema "Zwischen Feingefühl und realistischer Berichterstattung: schwierige Themen im Journalismus" statt – und ihr seid herzlich eingeladen, mitzudiskutieren. Zudem verleiht Education First den Preis "Wege ins Ausland".

Anschließend beginnen die Workshops, in denen ihr euch fort-und weiterbilden könnt. Nutzt die Chance, von Profis zu lernen, Fragen zu stellen und euch mit anderen Schülerzeitungsmachern auszutauschen.

In den Pausen könnt ihr euch über die Arbeit der Jugendpresse informieren oder in Schülerzeitungen schmökern. Damit keine Mägen knurren, bietet euch die Friedrich-Ebert-Stiftung ein warmes Mittagessen an, nachmittags könnt ihr eine Kaffeepause machen und abends gibt es einen Imbiss – während diesem könnt ihr übrigens mit interessanten Gesprächspartnern plaudern.

Für Lehrer und Begleitpersonen bieten wir ein gesondertes Programm an: Neben zwei interessanten Vorträgen (Presserecht, Leidmedien.de) steht ein Museumsbesuch inklusive Führung auf dem Plan. Zusätzlich lädt ganztägig die Lehrerlounge zum Verweilen ein.


Workshops für Schüler

  • Interview führen
  • Fotografieren für Fortgeschrittene
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verstehen
  • Grundlagen des EU-Journalismus
  • Darstellungsformen
  • Social Media - Social Schülerzeitung?
  • Sport und Inklusion
  • Anzeigen in der Schülerzeitung
  • Fotografieren für Anfänger
  • Über Mobbing und Gewalt berichten
  • Presserecht
  • Druck einer Schülerzeitung

Diskussion

„Zwischen Feingefühl und realistischer Berichterstattung: schwierige Themen im Journalismus“

Schülerzeitungen berichten über das Geschehen in der Welt und vor Ort in der Schule. Da gibt es die neue Schulhofgestaltung, die Wahl des Bürgermeisters oder einen neuen Jugendtrend. Lustige Zitate, Rätsel oder die Reportage über das letzte Festival in der Stadt ergänzen das Heft - allesamt Lektüren, die sich leicht schreiben lassen.


Was aber, wenn ein Schülerzeitungsredakteur über schwierige und sensible Themen wie Homosexualität oder Gewalt berichten will? Wenn es einen rechtsextremen Vorfall an der Schule gab oder ein Mitschüler gemobbt wird? Wenn es um Dinge wie Vergewaltigung, Tod, Krankheit, Behinderung oder Drogensucht geht?


Dann bedarf es journalistischem Feingefühl. Genau darüber wollen wir sprechen. Die Jugendpresse Deutschland möchte mit Pressevertretern diskutieren, deren tägliches Brot es ist, schwierige oder schlecht vermittelbare Themen verständlich und nachvollziehbar aufzubereiten. Im Fokus dabei soll die Frage stehen, wie junge Journalisten über schwierige und komplexe Themen in ihren Zeitungen und Onlineportalen berichten können.


Welche Tipps gibt es, wenn es um die Recherche solcher Themen geht? Wie sollte ein junger Journalist mit sensiblen Informationen umgehen? Was ist beim Schreiben zu beachten, wo liegen Grenzen und Gefahren der Grenzüberschreitung? In wie weit wiedersprechen oder ergänzen sich Persönlichkeitsrechte mit journalistischen Leitsätzen? Gibt es einen bestimmten Ethik-Katalog im Journalismus, nach dem man sich moralisch richten sollte? Soll und darf ein Schülerzeitungsredakteur alles schreiben, was er weiß - ohne Rücksicht auf mögliche Opfer?


All das soll in der etwa einstündigen Diskussion thematisiert werden. Die Teilnehmer sollen sich mit Beiträgen und ihren Erfahrungen einbringen.

Diskussionsteilnehmer:

  • Hans-Ulrich Jörges, Gruner + Jahr, Chefredaktion STERN
  • Dr. Kai Behrens, Pressesprecher AOK-Bundesverband
  • Luisa Meyer, junge Journalistin


Moderation: Benjamin Stöwe, Journalist und Moderator (für die Hörfunk- und Fernsehsendungen des rbb und beim ZDF in Berlin)

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  • Wir fördern Medienkompetenz und leben demokratische Kultur
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