Schülerzeitungskongress
Vernetzung, Austausch und Workshops

Workshops und eine spannende Diskussion beim Schülerzeitungskongress 2015

Am Vortag der feierlichen Preisverleihung findet der Schülerzeitungskongress in der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Nach der offiziellen Eröffnung des Kongresses wird es eine Diskussion zum Thema „Vielfalt im Journalismus“ geben – und alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen zum Thema einzubringen und mitzudiskutieren. Anschließend beginnen die Workshops, in denen sich die jungen Redakteurinnen und Redakteure weiterbilden können. Nutzt die Chance, von Profis zu lernen, Fragen zu stellen und euch mit anderen Schülerzeitungsmachern auszutauschen. In den Pausen gibt es Gelegenheit, sich über die Arbeit der Jugendpresse zu informieren oder in Schülerzeitungen zu schmökern. Damit keine Mägen knurren, bietet die Friedrich-Ebert-Stiftung ein warmes Mittagessen an; abends gibt es einen Imbiss, während dessen mit interessanten Gesprächspartnern geplauderr werden kann. Für Lehrende und Begleitpersonen bieten wir ein gesondertes Programm an. Zusätzlich lädt ganztägig die Lehrerlounge zum Verweilen ein.

 

Workshops für Schülerinnen und Schüler

- Presse. Pixel. Perspektiven. Kulturelle Vielfalt im Journalismus
- Fotografieren für Fortgeschrittene
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verstehen
- Wer macht was in der EU? Video, Foto, Tweets und Posts
- Leben und Schreiben mit Behinderung – Barrierefreiheit im Journalismus
- Crossmedia
- Radio – wir produzieren eine eigene Sendung
- Über schwierige Themen (wie Mobbing und Gewalt) berichten
- Lügenpresse WTF?! Wege aus dem Journalismus-Shitstorm
- Geschlechtervielfalt im Journalismus
- Druck einer Schülerzeitung
- Journalistisches Handwerkzeug in der Praxis
- Fotografieren für Anfänger
- Dschungel der Darstellungsformen

 

Diskussion

 

„Vielfalt im Journalismus“

 

Noch immer mangelt es im Journalismus auf vielen Ebenen an Vielfalt. In den Redaktionen sind Frauen meist in der Minderheit. Ebenso liegt der Anteil von Menschen mit Behinderungen, mit Migrationsgeschichte oder nicht-christlichem Hintergrund deutlich unter dem in der deutschen Gesamtbevölkerung. Auch die Inhalte von Artikeln und Sendungen spiegeln nicht die in Deutschland vorhandene Vielfalt; manchmal erzählen und bebildern sie gar die immer gleichen Stereotype. Nicht zuletzt stellt sich die Frage, für welche Menschen journalistische Medien gemacht werden, erfahrbar sind und eine eigenständige Meinungsbildung ermöglichen – oder dies eben nicht tun, weil Onlineportale nicht barrierefrei aufgebaut sind oder Artikel nur manche gesellschaftlichen Gruppen ansprechen.

 

Auch Schulen und Schülerzeitungen kommen an dem Thema „Vielfalt“ nicht vorbei.

Gibt es eine Gleichstellungsbeauftragte an der Schule und was macht sie eigentlich? Welcher Religionsunterricht wird angeboten und finden dort alle Schülerinnen und Schüler Raum, um sich mit ihrer Religion auseinanderzusetzen? Inwieweit stellt die Schule auch Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen angemessene Voraussetzungen, um lernen zu können? Wie können Schülerzeitungen dem unterschiedlichen Alter und den unterschiedlichen Fähigkeiten ihrer Leserschaft gerecht werden?

 

Was gehört zu einer vielfältigen journalistischen Berichterstattung? Welche Tipps gibt es, wenn es um die Recherche zu und das Schreiben über solcher Themen geht? Wie könnt ihr Vielfalt in und durch eure Schülerzeitung praktisch gestalten? Und warum ist das überhaupt wichtig?

 

All diese Fragen sollen in der etwa einstündigen Diskussion thematisiert werden. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Meinungen einzubringen.

 

Diskussionsteilnehmende:

- Michael Götting, Autor und Journalist, Mitglied von Neue Deutsche Medienmacher

- Laura Eigenmann, Redakteurin und Assistentin am Zentrum Gender Studies Universität Basel

- Rebecca Maskos, Psychologin und Journalistin, seit langem aktiv in der Behindertenbewegung

 

Moderation: Benjamin Stöwe, Journalist und Moderator (für die Hörfunk-und Fernsehsendungen des rbb und beim ZDF in Berlin)

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