Die Besten Schülerzeitungen 2013
Preisverleihung am 6. Juni im Bundesrat in Berlin

Grußwort von Gruner + Jahr

Viele Journalisten haben ihre ersten Schritte auf dem Weg zum professionellen Schreiben bei einer Schülerzeitung gemacht. Schülerzeitungen sind eine wunderbare Möglichkeit, den Beruf des Journalisten auszuprobieren. Schülerzeitungsredakteure müssen wichtige von unwichtigen Themen unterscheiden, sie müssen recherchieren und an brisanten Themen dran bleiben...

Das ganze Grußwort gibt es hier!


Jury prämiert in München die besten Schülerzeitungen Deutschlands

Die Gewinner stehen fest: Eine Fachjury aus Journalisten, Schülern und Vertretern der Länder hat die besten Schülerzeitungen Deutschlands gekürt.

Vertreter der Jugendpresse Deutschland, Jung- und Berufsjournalisten, Vertreter der Förderer sowie Vertreter der 16 Bundesländer haben die besten Schülerzeitungen Deutschlands gekürt. Heute wurden im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in München die diesjährigen Gewinner des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder verkündet. Aus insgesamt 1.800 Einsendungen wurden die besten 18 Schülerzeitungen Deutschlands in sechs Schulkategorien ausgewählt. Zudem wurden neben sechs themenbezogenen Sonderpreisen auch Förderpreise für Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial vergeben. Kai Mungenast, Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland, hebt den Wettbewerb hervor: "Unser Schülerzeitungswettbewerb der Länder sticht unter ihnen als ein besonderer Wettbewerb hervor: Er zeichnet nicht nur ein Endprodukt aus, sondern hat mit seinen Förderpreisen und den Sonderpreisen den Prozess der Medienarbeit von Schüler im Blick. So können Redaktionen mit ihren professionell gestalteten Zeitungen auf den ersten Plätzen punkten, Redaktionen mit einem besonderen Potenzial profitieren oder einzelne Redakteure mit ihren bemerkenswerten Beiträgen gewinnen."

Bundesratspräsident Winfried Kretschmann wird die Sieger auszeichnen

Bundesratspräsident Winfried Kretschmann und die Stifter der Sonderpreise überreichen den Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs ihre Auszeichnungen bei der feierlichen Preisverleihung am 6. Juni 2013 im Bundesrat in Berlin. Im Anschluss an die Preisverleihung findet am 7. Juni der Schülerzeitungskongress in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung statt. Bei den Workshops und Medieneinblicken können sich die Gewinner fortbilden und vernetzen.

Die Fachjury besteht unter anderem aus Lutz Knappmann, stellvertretender Chefredakteur von Süddeutsche.de, Dr. Stephan Kabosch, Chefredakteur der Onlineredaktion der Abendzeitung München, Marie-Luise Lewicki, Chefredakteurin von ELTERN, mehreren bayerischen Schülern sowie Vertretern der obersten Schulbehörden der Länder, der Jugendpresse Deutschland und der Sonderpreisförderer. Der Eindruck der Jury lautet, dass die Einsendungen dieses Jahr thematisch außergewöhnlich vielfältig sind und dass sich im Vergleich zu den Vorjahren ein Professionalisierungsschub bei Layout und Fotografie feststellen lässt. Ann-Kathrin Eckardt, Redakteurin bei NEON und Mitglied der Jury bestätigt: „Ich bin sehr überrascht, wie professionell die Schülerzeitungen im Vergleich zu meiner Schulzeit sind. Eine Grundschule hat in ihrer Schülerzeitung beispielsweise das Thema Internet und Facebook sehr gut aufbereitet, was mich für Grundschüler sehr beeindruckt hat.“

Jedes Bundesland nominierte ihre besten Zeitungen

Der Jurysitzung waren regionale Wettbewerbe auf Landesebene vorausgegangen. Jedes Bundesland nominierte die besten Zeitungen für den Bundeswettbewerb. Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus unterstreicht: „Die jungen Journalistinnen und Journalisten der Schülerzeitungen gestalten das Schulleben aktiv mit. Sie setzen sich mit Themen auseinander, die für die Schüler und die Schule wichtig sind, und präsentieren diese in ansprechender und kreativer Weise. Dabei lernen sie im Team zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und mit Partnern zu kooperieren. Ich bin vom Engagement der Nachwuchsredakteure und den Ergebnissen ihrer Arbeit beeindruckt.“

Der Schülerzeitungswettbewerb wird von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesratspräsident Winfried Kretschmann. Der Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Die Projektleitung seitens der Länder liegt beim Freistaat Bayern. Das Medienhaus Gruner + Jahr unterstützt den Wettbewerb als Hauptförderer. Die sechs Sonderpreise werden durch die Stifter Gruner + Jahr, AOK – Die Gesundheitskasse, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vergeben.

Bereits zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der Schülerzeitungspreis vergeben. Ziel ist es, das Engagement von Schülern außerhalb des Unterrichts zu honorieren. Demokratische Strukturen an Schulen sollen gestärkt und das Erlernen journalistischer Arbeitsmethoden gefördert werden.


Wenn Schüler Zeitung machen...

... soll das honoriert werden! Schülerzeitungen sind das Sprachrohr von Schülerinnen und Schülern. Sie berichten, machen aufmerksam, kommentieren und kritisieren.

Nicht nur die letzte Klassenfahrt, ein neuer Lehrer, die neue Regelung zur Pausenaufsicht oder die mangelhafte Ausstattung des Chemielabors werden thematisiert. Zunehmend erweitert sich die Berichterstattung auf alles, was junge Menschen bewegt: Geschehnisse und Veranstaltungen in der Umgebung und ebenso ernste und sensible Themen, wie z.B. Rechtsextremismus, Magersucht, gesundes Essen, Kinder- und Jugendrechte. Auch der Blick nach außen ins Weltgeschehen wird geschärft. 

Die Schülerpresse ist ein wesentliches Element demokratischer Schulkultur. Sie kontrolliert, indem sie die Schülerschaft informiert.

Doch eine Schülerzeitung zu publizieren ist mit erheblichem Zeitaufwand, Durchhaltevermögen und Engagement verbunden. Die Schülerinnen und Schüler in einer Schülerzeitungsredaktion leisten dies alles neben den schulischen Belastungen.

Diese Leistung und das Engagement will der bundesweite Schülerzeitungswettbewerb der Länder beim Schülerzeitungskongress öffentlich präsentieren und würdigen, fördern und stärken, vernetzen und finanziell belohnen.

Wie ihr mit eurer Schülerzeitung am Wettbewerb teilnehmen könnt, erfahrt ihr hier.

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Was ist Jugendpresse?

  • Wir sind das Netzwerk medienbegeisterter junger Menschen in Deutschland
  • Wir vermitteln journalistisches Handwerk und machen Medien mit Leidenschaft
  • Wir sind eine unabhängige Plattform für Engagement, Austausch und Selbstverwirklichung junger Medienmacher
  • Wir fördern Medienkompetenz und leben demokratische Kultur
  • Wir hinterfragen und bewegen Gesellschaft