Schülerzeitungs-Offensive
Willkommen!

Interview mit der CDU/CSU

Wie wichtig sind Ihnen jugendeigene Medien?
Medien sind für unsere Gesellschaft insgesamt von unschätzbarem Wert. Sie informieren, kontrollieren, bilden Meinung oder integrieren zum Wohle unserer freiheitlichen Ordnung. Gleichwohl fordert das stetig wachsende Informationsangebot durch die Medien heute mehr denn je erfahrene Mediennutzer. Notwendig ist nicht nur die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, kritisch zu bewerten und nutzen zu können. Medienkompetenz beinhaltet auch, sich der Rolle und Funktion der Medien bewusst zu sein und sie als Instrumente der politischen und kulturellen Bildung zu begreifen.
Leider nutzen gerade Kinder und Jugendliche immer seltener die klassischen Medien und damit auch Zeitungen und Zeitschriften. Aus unserer Sicht müssen daher alle Anstrengungen unternommen werden, diese Altersgruppe wieder verstärkt an die klassischen Medien, vor allem aber an die Printmedien heranzuführen. Jugendeigene Medien sind hier sicherlich sehr hilfreich und finden unsere volle Unterstützung. Denn junge Menschen wissen am ehesten, welche Themen für ihre eigene Klientel wichtig und interessant sind. Gleichzeitig kann durch eine aktive Teilnahme an beispielsweise einem Schülerzeitungsprojekt bei Jugendlichen das Interesse am Lesen und Schreiben sowie politischen und gesellschaftlichen Themen geweckt werden.

In wie weit fördern Sie Jugendmedien bereits?
Jugendmedien werden unter anderem in der 2008 durch Staatsminister Bernd Neumann MdB ins Leben gerufenen „Nationalen Initiative Printmedien“ gefördert, an der die „Jugendpresse Deutschland“ ebenfalls teilnimmt. Diese Initiative will Kinder und Jugendliche zum einen wieder an Printmedien heranführen. Zum anderen kommen die Jugendlichen auch selbst zu Wort: Ein Schülerwettbewerb gibt ihnen jedes Jahr Gelegenheit, zu ausgewählten Themen eigene Ideen zu entwickeln.

Was werden Sie in Zukunft zur Erhaltung und Förderung von jugendeigenen Medien machen? Wie sehen Sie die Zukunft von Schülerzeitungen, Studentenradios und Co.?

Die „Nationale Initiative Printmedien“ ist aus unserer Sicht kein punktuelles Event, sondern eine auf Dauer angelegte Kampagne. Denn Maßnahmen zur Verbesserung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie nachhaltig angelegt sind. Ziel der Initiative ist es natürlich auch, einen Beitrag dazu zu leisten, dass es hoffentlich auch in Zukunft noch viele Schülerzeitungen sowie Studentenradios und Co. geben wird.

Wer ist bei Ihnen für jugendeigene Medien zuständig?
Auf Ebene der Bundesregierung ist der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann MdB, für die Belange der jugendeigenen Medien zuständig. Auf Seite der Partei ist der Medienpolitische Sprecher, Ministerpräsident Günther H. Oettinger, Ansprechpartner.

 

Quelle: CDU Bundesgeschäftsstelle

Newsletter

 
 

SZ-Handbuch

Das Schülerzeitungs-Handbuch - jetzt auch im Buchhandel



Baden - Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein - Westfalen Rheinland - Pfalz Saarland Sachsen Sachsen - Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen

REGIONAL

Karte von Deutschland

Was ist Jugendpresse?

  • Wir sind das Netzwerk medienbegeisterter junger Menschen in Deutschland
  • Wir vermitteln journalistisches Handwerk und machen Medien mit Leidenschaft
  • Wir sind eine unabhängige Plattform für Engagement, Austausch und Selbstverwirklichung junger Medienmacher
  • Wir fördern Medienkompetenz und leben demokratische Kultur
  • Wir hinterfragen und bewegen Gesellschaft
Jugendpresse Deutschland
Politik Orange
Jugendmedientage