Schülerzeitungskongress
Vernetzung, Austausch und Workshops

Workshops und eine spannende Diskussion beim Schülerzeitungskongress

Am Tag nach der Anreise und dem gemeinsamen Empfangsabend findet der Schülerzeitungskongress statt. Nach dem Frühstück fahren alle Teilnehmenden zur Friedrich-Ebert-Stiftung. Dort wird es nach der offiziellen Eröffnung eine Diskussion zum Thema „Phantastische Medienwelten - Manege frei für das Wahljahr 2017“ geben. Ihr seid herzlich eingeladen, eure Erfahrungen zum Thema einzubringen und mitzudiskutieren.

Anschließend beginnen die Workshops, in denen ihr euch weiterbilden könnt. Nutzt die Chance, von Profis zu lernen, Fragen zu stellen und euch mit anderen Schülerzeitungsmachenden auszutauschen.

In den Pausen könnt ihr euch über die Arbeit der Jugendpresse Deutschland e.V. informieren oder in Schülerzeitungen schmökern. Damit keine Mägen knurren, bietet euch die Friedrich-Ebert-Stiftung ein warmes Mittagessen an. Gegen Ende gibt es einen Imbiss, bei dem Ihr die Gelegenheit habt, mit anderen Personen zu plaudern.

Für Lehrende und begleitende Personen bieten wir ein gesondertes Programm an, zusätzlich lädt ganztägig die Netzwerkecke zum Verweilen ein.


Workshops

Workshops für Grundschülerinnen und -schüler:

• „Manege frei – Vom Comic bis zur Nachricht!“
(Claudia Hammermüller, Mobile Medienakademie der Jugendpresse)

• „Posten, teilen, tweeten, bloggen… - alles kein Problem?!“
(Julia Bauer, Medienlaune)

 

Workshops für Schülerinnen und Schüler ab 5. Klasse:

• „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verstehen“
(Frauke C. Müller, wdv OHG im Auftrag des AOK Bundesverbandes)

• „Mit Fotos Geschichten erzählen: Ganz einfach kreative Fotos machen“
(Lars Poeck, IG Fotografie)

• „Postest du noch oder bloggst du schon?“
(Clara Schaksmeier, freie Bloggerin)

 

Workshops für Schülerinnen und Schüler ab 6. Klasse

• „Frankreich-Wahl, Brexit, Flüchtlingskrise, Freihandel, Europas Rolle in der Welt“
(Reinhard Hönighaus und Claudia Guske, Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin, Ort: EU-Kommission)

• „Über Mobbing und Gewalt berichten“
(Till Bartelt, Nina Große und Michelle Lisson, Werner-Bonhoff-Stiftung)

 

Workshops für Schülerinnen und Schüler ab 8. Klasse

• „Richtig Recherchieren – Fake News erkennen“
(Dieter Schreier, Initiative Tageszeitung e.V. im Auftrag der Stiftervereinigung der Presse e.V. und des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e.V.)

 

Workshops für Schülerinne und Schüler ab 10. Klasse

• „Hate Speech, Populismus und Trolle im Wahlkampf“
(Robert Pietsch, RPB Beratung)

• „Rettet die Wahlen!“
(Gregor Dinter und Avia Linke von der Friedrich-Ebert-Stiftung)

• „Ran an’s Parlament: Recherchieren im Bundestag – Eure Ideen für das Jugendportal mitmischen.de“
(Anna Frey von Minax Intermedia im Auftrag des Bundestags)

Angebote für Lehrerinnen und Lehrer

• „Einführung ins Presserecht“
(Jessy van Steenkiste, Kanzlei Thomas Rechtsanwälte)

• „Einführung ins Presserecht“
(Dr. Christine Danziger, Kanzlei danziger ip & media law)

• „Rechtspopulismus und Rechtsextremismus“
(Mathias Wörsching, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin)

• „Netzwerkecke“


Diskussion

Medien können die Welt in eine Bühne verwandeln: Die Zeitung wird aufgeschlagen, der Fernseher angeschaltet, das Smartphone zur Hand genommen, das Werbeplakat betrachtet – und der Vorhang geht auf. Licht aus, Spot an und Manege frei – für neue Medienkünstlerinnen und -künstler!

So schaffen es verschiedenste Medien, täglich Menschen weltweit über wichtige Ereignisse zu informieren und miteinander in Kontakt treten zu lassen. Neben der reinen Information werden Themen jedoch auch immer in einer bestimmten Darstellungsweise präsentiert. Medienprofis sind oft echte Zauberkünstler. Sei es nun die (Selbst-)Darstellung in den Sozialen Medien, ein Interview mit einem Fußballprofi oder ein Bericht über die neuesten Entwicklungen im Nahen Osten. Stets müssen nicht nur die Leserinnen und Leser reflektieren, sondern auch die Medienmachenden selbst: Auf welche Informationen ist Verlass und wie soll mit schwierigen Themen umgegangen werden? Dies kann manchmal zu einem echten Hochseilakt werden.

Auch in der Politik kommt man um die modernen Medien nicht herum. Sie geben Parteien die Möglichkeit und den Rahmen, ihre Programme vorzustellen. Gleichzeitig bieten sie den potenziellen Wählerinnen und Wählern vielfältige Informationsmöglichkeiten. Auch die positive oder negative Wahrnehmung einer Partei oder eines einzelnen Menschen in der Politik wird von der Darstellung in den Medien geprägt. Daraus resultiert eine hohe Verantwortung für Medienmachende.

Welche Quellen kann man guten Gewissens verwenden und zitieren? Wie viel eigene Meinung ist erlaubt? Wie kann mit Parteien oder einzelnen Politikerinnen und Politikern umgegangen werden, deren Meinung man nicht teilt? Solche und ähnliche Fragen stellen sich Medienmachende jeden Alters. Deshalb haben wir uns die diesjährigen Bundestagswahlen zum Anlass genommen, uns mit diesem Thema in Form von Workshops und einer Fishbowl-Diskussion auseinanderzusetzen.


Diskussionsteilnehmende:

  • Christian Tretbar, Chefredakteur Online beim "Tagesspiegel"
  • Robert Pietsch, berät Politik und Zivilgesellschaft in politischer Kommunikation
  • Jennifer Collin, Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Oranienburg


Moderation: Benjamin Stöwe, Journalist und Moderator (für die Hörfunk- und Fernsehsendungen des rbb und beim ZDF in Berlin)

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  • Wir sind das Netzwerk medienbegeisterter junger Menschen in Deutschland
  • Wir vermitteln journalistisches Handwerk und machen Medien mit Leidenschaft
  • Wir sind eine unabhängige Plattform für Engagement, Austausch und Selbstverwirklichung junger Medienmacher
  • Wir fördern Medienkompetenz und leben demokratische Kultur
  • Wir hinterfragen und bewegen Gesellschaft