Die besten Schülerzeitungen
Die Preisverleihung rückt näher

Das sind die besten Schülerzeitungen Deutschlands 2014

Die Gewinner des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder stehen fest: Eine Fachjury aus Journalisten, Schülern, Vertretern der Länder sowie der Sonderpreisstifter hat am 7. Februar 2014 in München die besten Schülerzeitungen Deutschlands gekürt.

Sie heißen Volltreffer, Knuutsch oder Notenfrei - und haben alle eines gemeinsam: Sie gehören zu den besten Schülerzeitungen Deutschlands. Aus insgesamt 1900 Einsendungen hat eine Fachjury die besten 18 Zeitungen in sechs Schulkategorien (Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule, Berufsschule) ausgewählt. Zudem wurden Förderpreise für Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial sowie sieben Sonderpreise für themenspezifische Beiträge und bestimmte journalistische Stilformen vergeben. Die Gewinner wurden am 7. Februar im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in München bekannt gegeben. Sie dürfen sich über Geldpreise sowie eine Reise nach Berlin freuen.

Bundesratspräsident Stephan Weil (Ministerpräsident des Landes Niedersachsen) wird die jungen Redakteure am 30. Juni bei einer feierlichen Preisverleihung im Bundesrat in Berlin auszeichnen. Im Anschluss findet am 1. Juli ein großer Schülerzeitungs-Kongress statt, bei dem sich die Gewinner in zahlreichen Workshops fortbilden und vernetzen können.

"Die Professionalität der Schülerzeitungen ist beeindruckend", sagt die freie Journalistin Jessica Schober, die sich bei der Jurysitzung ein Bild von den Nominierungen machte. Junge Journalisten, bayerische Schüler, Vertreter der  Jugendpresse Deutschland, der 16 Länder der Bundesrepublik und der Förderer sowie Berufsjournalisten - unter anderem Dr. Stephan Kabosch (Leiter der Online-Redaktion der Abendzeitung), Birgit Kruse (Ressortleiterin München - Region - Bayern bei süddeutsche.de) und  Marie-Luise Lewicki (Chefredakteurin von ELTERN) - wälzten in München zwei Tage lang Hunderte von Seiten.

Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von der Kreativität der jungen Medienmacher, der großen Bandbreite der Themen und der hohen Qualität der Schülerzeitungen. "Besonders beeindruckt hat mich das Engagement der jungen Redakteure, aber auch die Darstellung des schulischen Lebens in den Zeitungen", sagt Klaus-Dieter Pohl, Landesbeauftragter für Schülerwettbewerbe im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg. "Die jungen Redakteure greifen gesellschaftliche Debatten auf und schrecken nicht davor zurück, auch über Tabuthemen zu berichten", sagt Susanne Martensen, die für das Medienhaus Gruner + Jahr, den Hauptförderer des Wettbewerbs, in der Kategorie "WortWechsel" das beste Interview auszeichnete. In die Bewertung der Jury flossen sowohl die Kriterien Schülerbezogenheit und altersgerechte Darstellung, wie auch Originalität, Schreibstil und Layout mit ein.

Regionale Wettbewerbe auf Landesebene waren der Jurysitzung vorausgegangen. Jedes Bundesland nominierte Zeitungen für den Bundeswettbewerb. Zudem konnten sich Schülerredaktionen selbst für Sonderpreise bewerben.


Die Hauptpreise im Überblick:

Grundschulen:
1. Platz: Waldschlösschen Post (Grundschule Am Waldschlösschen) aus Bielefeld
2. Platz: Tönchen (GGS Tonstraße) aus Duisburg
3. Platz: Mümmel-Express (Grundschule Mümmelmannsberg) aus Hamburg
Förderpreis: Karlchen (Karlsgarten-Grundschule) aus Berlin

Hauptschulen:
1. Platz: Respekt! (Nenndorfer Schulen) aus Nenndorf
2. Platz: Volltreffer (Albert-Einstein-Mittelschule) aus Augsburg
3. Platz: V.I.N. (MS Auerbach) aus Auerbach
Förderpreis: Durchblick (Hauptschule Am Bielenberg) aus Höxter

Realschulen:

1. Platz: Notenfrei (Karl Kisters Realschule) aus Kleve
2. Platz: Maulwurf (Geschwister-Scholl-Realschule) aus Winnenden
3. Platz: egon (Staatliche Realschule) aus Hilpoltstein
Förderpreis: OHSfresh (Otto-Hahn-Schule) aus Hamburg

Gymnasien:
1. Platz: Tempus (Carl-Benz-Gymnasium) aus Ladenburg
2. Platz: Konkret (Gymnasium Beilngries) aus Beilngries   
3. Platz: Mittelpunkt (Gesamtschule Hardt) aus Mönchengladbach
Förderpreis: Reality (Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium) aus Wolmirstedt

Förderschulen:

1. Platz: Das Rhododendronblatt (Werkstufe an der Berufsschule für den Einzelhandel Horn) aus Bremen
2. Platz: Bachgeflüster (Förderzentrum Schonungen) aus Schonungen
3. Platz: Kassiopeia (Michael-Ende-Schule) aus Küdenscheid
Förderpreis: Sonnenklar (Ludwig Reinhard-Schule) aus Kaufbeuren

Berufsschulen:
1. Platz: eigenleben (Klara-Oppenheimer Schule) aus Würzburg
2. Platz: Carpe Diem (Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule) aus Kirchheim
3. Platz: Utopia (Europaschule Schulzentrum Utbremen) aus Bremen
Förderpreis: BBS Times (BBS am Schölerberg) aus Osnabrück


Die Sonderpreise im Überblick:

  • "WortWechsel" (bestes Interview) des Medienhauses Gruner + Jahr: MORON (Carl-von-Ossitzky-Gymnasium) aus Berlin
  • „Fallen gelassen – oder gelassen fallen? Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen“ der AOK – Die Gesundheitskasse: Knuutsch (Werner-von-Siemens-Schule) aus Schwerin
  • "EinSatz für eine bessere Gesellschaft" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Der Moabiter (Gymnasium Tiergarten) aus Berlin (1. Platz); ThomTimes  (Thomasschule zu Leipzig) aus Leipzig (2. Platz); Kogel Street News (Ganztageshauptschule Kogelshäuserstraße) aus Stolberg (3. Platz)
  • "Crossmedial denken – digital publizieren" des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV): Volltreffer (Albert-Einstein-Mittelschule) aus Augsburg
  • "Unter die Lupe genommen - Sicherheit und Gesundheit an der Schule" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV): alfterer Superzeitung (Vorgebirgsschule) aus Alfter; sowie Blickkontakt (von Müller Gymnasium) aus Regensburg
  • "Europa hier bei mir" der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland: s´Viechtacher Woidschratzl (Staatliche Realschule Viechtach) aus Viechtach
  • "Nach der Tat - Mobbing und Gewalt an Schulen" der Werner-Bonhoff-Stiftung: Schwamm drüber (Schule am Hexbachtal) aus Mülheim an der Ruhr
  • "Wege ins Ausland" von Education First (EF): Der Gymnasier (Gymnasium Fridericianum) aus Schwerin

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